Am Sonntag, dem 4.Juli 2022, hatte der Umweltverein aufgerufen: "Ja zum Wald, Nein zum Steinbruch".

Etwa 40 Anwohner aus Eickendorf, Etingen, Kathendorf, Rätzlingen, Oebisfelde und anderen Orten sind dem Ruf gefolgt.

Der Grund für diese Aktion sind wieder aufflammende Pläne des Bauunternehmens "Matthai", eine 73 ha große Waldfläche in einen Steinbruch umzuwandeln. Es ist schon merkwürdig, dass ein Bauunternehmen eine solche unter Naturschutz stehende Waldflächee kaufen kann mit der Absicht, sie abzuholzen.

Das Land Sachsen-Anhalt ist Entscheidungsträger. Jetzt mit einer FDP in der Regierung gibt es Rückenwind für die profitable Ausbeutung der Natur. Dagegen hat der UN-Generalssekretär  Guterres neulich gesagt: "Wir müssen jetzt unseren Kurs ändern und unseren sinnlosen und mörderischen Krieg gegen die Natur beenden."

Recycling, Kreislaufwirtschaft sind jetzt geboten, auch in dieser Branche.

Übrigens, der Export von gebrochenem Naturstein aus Deutschland übersteigt den Import um das Dreifache.