
Am Mittwoch 2.Sept. findet ein Bürgerdialog um 15.30 Uhr in Eickendorf statt, wobei
das Anliegen "Nein zum Stein" sichtbar werden soll.
Der Grund für diese Aktion sind wieder aufflammende Pläne des Bauunternehmens "Matthäi", eine 73 ha große Waldfläche in einen Steinbruch umzuwandeln. Es ist schon merkwürdig, dass ein Bauunternehmen eine solche unter Naturschutz stehende Waldfläche kaufen kann mit der Absicht, sie abzuholzen.
Das Land Sachsen-Anhalt ist Entscheidungsträger.
"VOLKSSTIMME" am 26.10.2022
brachte einen Beitrag zu o.g. Thema. Kern der Aussage ist das Unglaubliche: Der aktuelle Entwurf des Regionalen Entwicklungsplans (REP) stuft den Bereich des geplanten Steinbruchs (70 ha Wald + Grundwassereinzugsgebiet) nicht mehr als Naturlandschft, sondern als Vorbehaltungsgebiet für Tourismus und Erholung ein. Da ist die Frage berechtigt, was der Hintergrund für die Verkleinerung der Naturlandschaftsfläche ist.
"VOLKSSTIMME" am 15.4.2023 "ist alles schon beschlossene Sache?"
"Der verwaltungsrechtliche Ablauf ist für den Laien schwer zu durchschauen" (Markus Rehan). Wie kann der Landesforst eine geschützte Waldfläche in der Größenordnung an "Matthäi" verkaufen? "Als Mitglied des Umweltausschusses werde ich nochmal prüfen, warum dieses Schutzgebiet in dem Entwurf dieses REP gestrichen wurde." (Sandra Hietel-Heuer).