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Willkommen in der traditionsreichen Dorfgaststätte !

Diese Begrüßung klingt zum Jahresende aus. Die "Bauernschänke" schlie0t.

Haben die Unheilsverkünder doch Recht, die schon lange vom Dorfsterben reden, die jede Dorfförderung für eine Verschwendung halten? Diese Politiker verteidigen auch die Ungerechtigkeit, dass die Dörfer im kommunalen Finanzausgleich pro Einwohner eine geringere Zuwendung erhalten als die Städte.

Es bröckelt an der Dorfstruktur. Mit der "Bauernschänke" verlieren wir auch ein Stück Ortskern. Ein lebendiger Dorfkern ist wichtig. Neben der Kirche als geistig-kulturellem Zentrum und dem Sportlerheim als Vereinszentrum müßte es einen Dorfkern des Alltagsleben geben mit Dorfladen, Gaststätte, Post, Bankdienste, Fahrdienste und Vermittlung von Dienstleistungen, alles über einen Tisch. Der Standort der "Bauernschänke" ist ideal. Etingen hat eine funktionierende Dorfgemeinschaft und es fehlt nicht an ehrenamtlicher Bereitschaft, was nicht bedeutet, dass alles ehrenamtlich geschehen muss. Es gibt die verschiedensten Berufszweige, es gibt Produkte aus Gärten und Landwirtschaft. Das sollte zusammenwirken und nicht im Individualismus auseinanderstreben.  Letztlich geht es um die Attraktivität des Ortes, um einen gemeinschaftlichen Weg in die Zukunft. Etingen mit seiner Vielfalt von Veranstaltungen ist weit entfernt vom Charakter vieler Dörfer als reine Schlafgemeinschaften. Aber man sollte nicht stehen bleiben, sondern Verbesserungen immer im Auge haben.

(Dieser Beitrag ist geschrieben von: Wilhelm Riecke,

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Kategorie: Bauernschänke
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