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Die Landwirtschaft hatte sich über Jahrhunderte in ihrer mittelalterlichen Gestalt wenig geändert. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts, in den Jahren um 1850, ist mit der Durchführung der Separation, mit dem Wegfall feudaler Zwangsstrukturen und mit den grundlegend neuen, wisenschaftlichen Erkenntnissen eine deutliche Weiterentwicklung des Bauernstandes vollzogen.

In dieser zeit gab es in Etingen 16 Acker- 14 Kärtner- und 45 Häuslerhöfe. Es begann eine gute Zeit des bäuerlichen Lebens über fast 100 Jahre.

Mit den Jahren nach 1950 begann ein neuer Umbruch. Es gründete sich eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG), die mit einer Zwangskollektivierung endete. 1960 war Etingen eine Vollgenossenschaft. Nach der Wende wurde die Genossenschaftsform beibehalten bis ins Jahr 2015.

Aus der Genossenschaft ist eine Agrargesellschaft m.b.H. mit den geschäftsführenden Gesellschaftern, dem Ehepaar Koesling, geworden.

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